Sie müssen angemeldet sein, um Verstösse melden zu können.

Zürcher Regierungsratswahl: Ernst Stocker oder Daniel Jositsch?

Darum geht die Debatte


Am 29. November kämpfen Kantonsrat & Wädenswiler Stadtpräsident Ernst Stocker (SVP) sowie Nationalrat & Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch (SP) um den Regierungsratssitz von Rita Fuhrer (SVP). Die Zürcher Volkswirtschaftsdirektorin tritt per April 2010 von ihrem Amt zurück.

Welche Probleme muss der neue Regierungsrat – ob Stocker oder Jositsch – angehen? Und wie soll er dies tun?

politnetz.ch, die unabhängige Schweizer Politik-Plattform im Netz, bietet hier einen Ort, an dem darüber öffentlich diskutiert werden kann.

Alle Beiträge
Beitrag schreiben
1
Vom klaren Resultat zugunsten von Ernst Stocker überrascht? Oder kann man zurecht von einem Achtungserfolg der SP sprechen?
1 Kommentar
Verstoss melden
" Das Resultat: Ernst Stocker gewinnt mit 34'000 Stimmen Vorsprung vor Daniel Jositsch, der das absolute Mehr um 11'000 Stimmen verpasst. "

Also lag Stocker mit 23'000 Stimmen über dem absoluten Mehr... Man kann auch so eine Niederlage verschönreden.
R Anderegg 29. November 2009 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

1
Grund genug einen Daniel Jositsch nicht zu wählen. Zudem sollte doch gerade die SP begreifen, dass die Leute genug haben von dieser Partei der Akademiker und Gutmenschen. Die Leute wollen wieder mehr Nichtakademiker und Politiker mit Bodenhaftung und Volksnähe.

Herr Jositsch ertappt sich ja ständig immer dabei, wie er zu sehr dem juristischen verfallen ist . Eine Berufskrankheit wie er selber sagst. Punkto Exekutiverfahrung ist Ernst Stocker klar im Vorteil.
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

5
Selbst wenn Stocker verkauft wird, als gehöre er gar nicht der SVP an, als sei er gemäßigt etc.: Die SVP schafft es immer wieder, ihre Exponenten in Exekutivämter zu desavouieren, ihnen die Zusammenarbeit aufzukünden, sie auszugrenzen, wenn es sein muss. Eine solche Partei sollte solche Ämter, in denen Zusammenarbeit, Kompromissfähigkeit und Weitsicht nötig sind, gar nicht mehr beanspruchen, weil ihr schlicht die Voraussetzungen dafür fehlen.
12 Kommentare
Verstoss melden
Naja, Jositsch gibt sich plötzlich auch gemäßigt und vertritt dennoch die Kapputmacher-Politik der SP. Dafür hat es nie Konsequenzen, wenn gewisse SP-ler in der Regierung ihre Ämter nicht im Griff haben und die Zeit überleben..
R Anderegg 23. November 2009 Verstoss melden
Ihre Behauptung ist zudem absoluter Schwachsinn, wenn Sie diese Tatsachen kennen würden: http://www.nachrichten.ch/detail/305536.htm

Bei der SP wurde schon mehr Leute in der Exekutive ausgegrenzt, oder gar aus der Partei geworfen, als bei anderen Parteien.

R Anderegg 24. November 2009 Verstoss melden
Das sind »Tatsachen«, die vor 20 Jahren aktuell waren. Aktuell ist 2009 das: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/SVP-faellt-Stocker-in-den-Ruecken/story/11230306
Sowie das generelle Problem der SVP mit dem Funktionieren von Exekutiven und dem Tragen von Kompromissen.
Philippe Wampfler 25. November 2009 Verstoss melden
Das Klagelied von Widmers und Schmids Parteiausschlüssen werde ich wohl auch noch in 20 Jahren hören müssen :)

Im Gegensatz zu Ihnen beobachte ich eine Partei über Jahre und Jahrzehnte hinweg und beurteile nicht kleinlich wegen einem Haar in der Suppe. Das liegt wohl auch an Ihrem Alter. Sie sprechen hier von ausgrenzen und desavouieren, dabei würde ich bei Ihrem zitierten Artikel von Meinungsverschiedenheiten sprechen. Lesen Sie mal im Duden was solche Begriffe wirklich bedeuten, bevor Sie solchen Käse erzählen und was herbeireden .Herr Leuenberger wird ja von der SP auch nie ausgegrenzt und desauviert, wenn dieser in der Verkehrspolitik eine andere Auffassung hat als die Partei.

Aber das Sie und das linkes Schmierenblatt immer alles aufbauschen verwundert mich weiter nicht. Jositsch hätte als Justizminister auch bald seine Probleme mit der eigenen Partei, wenn dieser bei der Jugendkriminalität andere Ansätze verfolgt.

So oder so gabt es bei der SP in 30 Jahren die meisten Parteiausschlüsse. http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/SVP-faellt-Stocker-in-den-Ruecken/story/11230306

Hier gab es schon mehr Mopping, Putsche und Königsmörder als bei anderen Parteien. Der Rausschmiss von Kurt Wernli liegt dann auch nicht so weit zurück. Aber selbst die höchsten Parteibosse bei der SP wurden schon aus ihren Ämtern gemoppt. Ich erinnere da nur an Ursula Koch!
R Anderegg 25. November 2009 Verstoss melden
Es geht nicht darum, wer wie oft und wann Personen aus einer Partei ausgeschlossen hat. Sondern um die Frage, ob ein Vertreter einer Partei im Regierungsrat auch für die Partei sprechen kann. Bei Jositsch dürfte das - mit Ausnahme der Repressionsaffinität - der Fall sein; bei Stocker - so behaupte ich - nicht. Sobald sich die Parteilinie ändert oder nicht mit der Position der Regierung übereinstimmt, würde er unter Druck geraten. Aber das ist nur eine Prognose, natürlich könnte das ganz anders sein.
(Noch eine Klammerbemerkung: Sie beobachten also auch die SVP seit Jahrzehnten. Und was ist Ihnen da aufgefallen?)
Philippe Wampfler 25. November 2009 Verstoss melden
Was soll dieser Blödsinn Herr Wampfler? Ein Bürgerlicher interessiert sich doch auch nicht dafür, ob ein SP-ler bei einer Wahl für seine Partei sprechen kann oder nicht. Das ist das Problem der SP. Er interessiert sich nur dafür, ob dieser Kandidat genug Abweichungen von der SP aufweist, um wählbar zu sein. Einer der mit der SP übereinstimmt, wählt ein Bürgerlicher natürlich nicht, weil er ja sonst kein Bürgerlicher wäre. Oder dann wählt er nur solche Leute um des Konkordanzes Willen ( was bei dieser Wahl aber nicht zutrifft für Jositsch) .

Um jemanden aus einer anderen Partei wählen zu können, notabene als Exekutivpolitiker, sind dessen Standpunkte wichtig und nicht jene der Partei. Gerade Ihr Politspektrum sagt doch sonst immer, dass Exekutivwahlen Persönlichkeitswahlen sind und weniger etwas mit einer Partei zu tun haben. Deswegen erachte ich Ihr Gelaber als völlig inkonzequent und einfältig. Die Leute die hier immer von Persönlichkeitswahlen reden, müssten dich im Grunde genommen froh sein darüber, dass die Plakate von Stocker nicht mit einem Parteilogo verziert sind. Genosse Jositsch hat glaubs auch kein SP-Logo auf seinen Wahlplakaten!!

Ich habe auch nie gesagt, dass ich von Stocker hell begeistert bin. Aber auch bei dieser Wahl geht es für mich um das deutlich kleinere Übel und um die Konkordanz: Deshalb wähle ich Stocker!
R Anderegg 25. November 2009 Verstoss melden
a) »Blödsinn«, »Käse«, »Schwachsinn«, »Gelaber« - ist das Ihre Vorstellung von einer politischen Diskussion?
b) Jositsch hat ein Logo auf dem Plakat.
c) Mein Argument noch einmal: Parteien sollen in der Exekutive im Verhältnis zu ihrem Wähleranteil vertreten sein (das ist meine Meinung) - was aber nur einen Sinn ergibt, wenn die Exekutivpolitiker vom Parlament und darin von ihrer Partei gestützt werden. Und ich denke, dass das bei Jositsch der Fall sein wird.
Philippe Wampfler 26. November 2009 Verstoss melden
a) es ist tatsächlich nur alles Schwachsinn und Käse was Sie hier posaunen. Man darf das auch einmal sagen wenn so etwas verzapft wird. Im austeilen Sie sind auch nicht gerade zimperlich Herr Wampfler.

Sie puschen hier eine Meinungsverschiedenheit zwischen einem Kandidaten und seiner Partei masslos auf . So als ob die SVP ihren Kandidaten nicht mehr trägt. Was aber eine Erfindung der linken Sockenstricker ist.

Es geht hier einfach darum, dass Stocker andere Auffassungen hat in Sachen Steuersenkungen als seine Partei. Die SP ist ja auch nicht erfreut über die Positionsbezüge von Jositsch in Sachen Jugendkriminalität. Dies unterstrich Jositsch wieder neulich im talk-täglich. Deswegen spricht man aber auch nicht davon, dass die SP den Jositsch nicht im Wahlkampf unterstützt. Schließlich wurde dieser von seiner Partei nominiert, genau so wie Stocker. Es gibt wirklich nur wenige Exekutivanwärter, die überall genau das selbe propagieren wie Partei und Fraktion.

b. ich habe bisher nur eine Wahlwerbung für Jositsch erhalten. Kurz und prägnant, aber ohne Parteilogo.

c. Also Punkto Wähleranteil ( SP19%) müssten Sie nun wirklich etwas kürzer treten mit Ihrem Gelaber. Die SVP hat mit 30% den Sitzanspruch für sich. Das Stocker von seiner Partei getragen wird ergibt sich ja schon aus meiner Antwort zu Punkt a. Sonst hätte ihn seine Fraktion nicht so überdeutlich nominiert. Einzelne Abweichungen in Sachfragen sind darin immer miteingeschlossen.

Außerdem wird Stocker von der FDP, der CVP und den wichtigsten Verbänden getragen.
R Anderegg 26. November 2009 Verstoss melden
a) Es geht nur um den Ton.
c) Ich meine nicht den Wahlkampf - sondern die politische Arbeit. Ich sage auch nicht, dass die SP rechnerisch einen Anspruch auf einen Sitz hat. Ich finde es aber problematisch, gerade in Zürich einen »gemässigten« SVP-Exponenten zu wählen, weil er dann u.U. in Sachfragen wieder so stark von der Parteilinie abweicht, dass er sich nicht mehr auf seine Partei verlassen kann - das ist alles, was ich gesagt habe.
Im übrigen sympathisiere ich weder besonders mit der SP noch mit Herrn Jositsch - er ist einfach unter zwei Kandidaten der für mich glaubwürdigere.
Philippe Wampfler 26. November 2009 Verstoss melden
a) Ich entschuldige mich für nichts. Wenn jemand solchen Schwachsinn erzählt, dann darf das auch entsprechend gesagt werden.

c) Oh je, wenn man einen SVP-ler kandidieren lässt, der wenig Abweichungen hat von seiner Partei, dann ist dieser Kandidat wieder für die Linken nicht wählbar und zu extrem. Er fällt dann bei der Wahl durch. Den Linken kann man es eben nie recht machen.

Deshalb haben wir auch wenig gute Politiker in diesem Land, weil dies alles Kompromiss- und keine Wunschkandidaten sind. Ich war nie hell begeistert von Stocker. Aber der ist mir immer noch lieber als Herr Jositsch.

Konkordanzberechtigt würde ich sogar die linksten der Linken in eine Regierung wählen, wenn im Gegenzug garantiert wäre, dass SVP-ler gewählt werden die wenig Abweichungen von der Partei haben. Dann würde auch weniger gekuschelt und gemauschelt werden in diesen oftmaligen Wohlfühlgremien. Aber die Schweizer tendieren halt immer zum Mittelmaß und zu Kuschelpolitiker.
R Anderegg 26. November 2009 Verstoss melden
Dort werden die Dinge leider auch nicht wahrer die Herr Wampfler erzählt.
R Anderegg 28. November 2009 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

7
Für eine zurückgetretene SVPlerin kandidiert: Der gemässigte SVPler Ernst Stocker, Bauer und Stadtpräsident von Wädenswil, der von allen bürgerlichen Parteien unterstützt wird. Die Linke präsentiert Strafrechtsprofessor und SP-Nationalrat Daniel Jositsch. Jositsch steht für mehr Repression im Jugendstrafrecht und folgt ansonsten der SP-Linie. Obwohl die SP schon zwei Sitze hat, ist Jositsch als urbaner Intellektueller einem ländlichen SVP-Mann vorzuziehen.

Kommentar: Im bürgerlichen Kanton Zürich hätte Martin Bäumle, Kandidat der Grünliberalen, eine gute Chance gehabt. Wie die SP Bäumles Kandidatur abgeschossen hat, gibt Jositschs Kandidatur einen Nebengeschmack. Das ändert aber nichts an der Auswahl Jositsch gegen Stocker.

Newsletter: http://votez.ch/pourvous/
Kommentar schreiben...
Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

6
Ich traute meinen Augen nicht!
Ein sog.Bürgerlicher(?) gründet ein Kommitee um Gen.Jositsch zu supportieren. Und wer:Ein FDP Mitglied.
Warum gehen solche Leute,wie z.B: C.Markwalder,Dick Marti, Georg Kreiss etc. nicht zu SP über, ihre Gesinnung ist doch rot!
Wem kann man die Wahl Leuenbergers zu Super-Bundesrat in
Schlüsselposition verdanken? Der FDP.Sein "Wirken" ist bekannt!
Und jetzt unterstützen einige von der scheinbürgerlichen den Jositsch.Geht's noch?Und wer ist dieser Hr .Ihringer?
Ein Glaubensbruder des Herr, pardon, Genosse Jositsch?
Wenn, dann wird seine Unterstützung verständlich.
3 Kommentare
Verstoss melden
Zum besseren Verständnis der NZZ-Artikel zum bürgerlichen Komittee für Daniel Jositsch: http://bit.ly/2TmVq8
Politnetz Team - Administrator 4. November 2009 Verstoss melden
Sehr geehrter Herr Szabo
Zu Ihren Fragen: Zu meiner Personen finden Sie im Internet sehr viele Informationen. Diesbezüglich erfährt man über mich wesentlich mehr als über Sie. www.xing.com präsentiert mich praktisch vollständig.
Viele Mittewähler - und dies gilt nicht nur für FDP-Mitglieder - sehen, dass die SVP in wichtigen Fragestellungen (Familienpolitik, Europa, Umweltschutz, Flughafendossier ...) keine guten Konzepte präsentieren kann. Herr Stocker hat dies mit den Podiumsdiskussionen sehr klar demonstriert.
Daniel Jositsch bietet konkrete Vorschläge die Sinn machen.
Persönlich kenne ich ihn seit 1984 und weiss, dass er ein sicherer Wert ist.
Und zu guter Letzt: nur weil man sich dafür einsetzt, dass der fähigste Kandidat mit den wirklich guten Ideen Regierungsrat werden soll, ist man noch lange kein linker und schon gar nicht rot. Lesen Sie im Internet, was ich beruflich und privat mache, dann wird Ihnen klar, dass Ihre Aussage an den Haaren herbeigezogen ist.
Besten Dank aber für Ihre Aussage. Ich bin sehr froh, wenn auch hier rege diskutiert wird. Das ist wichtig für den Kanton Zürich.
Viele Grüsse - Frank Ihringer
Frank Ihringer 7. November 2009 Verstoss melden
Hallo? Nur weil einer die SVP nicht unterstützt, ist er gleich ein Scheinbürgerlicher?? Genau das schätze ich an vielen FDP-lern: Dass sie Entscheidungen differenziert angehen und sie unabhängig und rational fällen. Für diesen Job ist Kompetenz wichtiger als Konkordanz!
Peter Haberstich 9. November 2009 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

6
Es braucht da eine gute Zusammenarbeit zwischen Bund und Kanton; was in der Vergangenheit nicht so war.
2 Kommentare
Verstoss melden
Daniel Jositsch überzeugt mit seiner Position zum Fluglärmproblem mehr als Ernst Stocker. Deshalb geht meine Stimme an ihn.
Tobi Heusser 13. November 2009 Verstoss melden
Für das Fluglärmproblem bringen keine Kandidaten eine gute Lösung herbei. Wo hin die Flüge auch hinverlegt werden, alles ist dich bebaut. Das ist halt so in der kleinräumigen Schweiz . So gibt es halt auch ein Nachbarland das keinen Fluglärm möchte. Die Schweizer würde es schließlich auch nicht mögen, wenn diese durch einen Flughafen und Fluglärm aus Konstanz belastet würden.

Der Preis des Fortschrittes ist halt auch der Fluglärm. Man kann nicht dreimal in Jahr in die Ferien Fliegen, oder einen Wirtschaftstandort Zürich wollen, ohne Grossflughafen und Fluglärm.

Und warum sollen die Südschneise immer auf Kosten von anderen profitieren?? Das machen diese doch schon seit Jahrzehnten und auch in anderen Belangen!! Wahre Egoisten!! Ein reicher Goldküstler flieg gewiss mehr mit dem Flugzeug als eine Bützer aus Opfikon-Glattbrugg. Dann noch an einem Samstagnachmittag seine Kinder zur Demo nach Kloten zu schicken ist unter aller Sau.

Während 50 Jahren hatten die Südschneiser kaum Fluglärm . Mit den wenigen Fliegern die sie nun erhielten veranstalten diese Leute ein riesen Theater.
R Anderegg 24. November 2009 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.

7
Daniel Jositsch ist zwar liberaler als der Durchschnitts-SP-Vertreter, aber wird er wirjklich Sparmassnahmen einführen und durchsetzen – selbst wider die Gegenwehr seiner eigenen Partei?
3 Kommentare
Verstoss melden
Deine Frage blendet etwas Zentrales aus. Die bürgerlichen Parteien haben nämlich im Kanton Zürich seit Jahrzehnten die Mehrheit. Im Regierungsrat sind momentan vier von sieben aus SVP und FDP. Eine Mehrheit also selbst dann, wenn man den CVP Vertreter Hollenstein nicht zu den bürgerlichen zählen würde. Darum: Wer weiter bürgerlich wählt, weil er hofft, die würden eben tough sein, belügt sich selbst...
Balthasar Glättli - gewählt Gemeinderat Zürich, Grüne 15. Oktober 2009 Verstoss melden
Lieder total falsch. Das Gegenteil ist richtig. Die bürgerliche Regierungs- UND Parlamentsmehrheit - seit Jahrzehnten - haben die Finanzen des Kantons in den desolaten Stand gebracht. Seit 15 Jahren hat man 10 Sparprogramme gemacht (gemeint sind Aufwandreduktionen), da ist nichts mehr zu holen und wenn machen es die gleichen wieder Rückkgängig (Handarbeit, Religionsunterricht, Klassengrössen etc.)- hat man die gute Zeit dafür verbraucht Steuersenkungen zu machen, anstatt für die schlechten Zeiten zur Seite zu legen (Sparen! sic.). Dabei haben sie noch 1,6 Milliarden Nationalbankgold 2005 verbraten - eine finanzpolitische Sünde. Sie scheiben seit Jahr und Tag ein strukturelles Defizit vor sich her und wissen nicht mal was das ist.
Es ist ein Märchen, dass bürgerliche die Finanzen besser im Griff haben.
Die rot-grüne Stadt Zürich hingegebn hats vorgemacht: 3 Milliarden Schuldenabbau, Umwandlung eines riesen Bilanzfehlbetrages von - 1,5 Milliarden in fast plus 1 Milliarde; Leistungsausbau (Kinderbetreuung, Kultur), 11% Steuersenkungen und Gebührenreduktionen, Rückersttatung ans Volk von 60 Mio. vom EWZ, Rückerstattung eines Grossteils Pensionskassenschuld (1,5 Milliarden) - höhere Soziallasten getragen; Verbesserung Situation des Personals inkl. Teuerungsausgleich (im Gegensatz zum Kanton), massiver Ausbau der Infrastruktur - jährlich durchschnittlich 700 Millionen Investitionen- inkl. Letzi, diverse Schulhäser etc. .
Also bitte! Wenn das kein Leistungsausweis ist. Die SP hat in verschiedenen städten bewiesen, dass sie die Finanzen voll im Griff hat - Im gegensatz zur SVP-FDP.
Jacqueline Badran - gewählt Gemeinderat Zürich, SP 17. Oktober 2009 Verstoss melden
Daniel Jositisch zur Finanzpolitik im Kanton Zürich (Podiumsdiskussion Stocker–Jositsch, 1.11.09)
Politnetz Team - Administrator 4. November 2009 Verstoss melden
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentare schreiben zu können. Anmelden können Sie sich hier.